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Chronik

Die Trachtenmusikkapelle Pfarrwerfen begeht am 17. und 18. Juli 1999 ihr 100jähriges Gründungsjubiläum. Das Gedenkbuch berichtet allerdings, daß schon zwei Jahrzehnte vorher eine Kapelle bestanden hat, welche sich jedoch bald wieder aufgelöst hat.

In den Jahren 1898 und 1899, Anlaß hiezu war wohl das 50jährige Regierungsjubiläum des Kaisers Franz Josef I, wurden in Pfarrwerfen die Feuerwehr und der Veteranenverein gegründet. Der Wunsch, auch eine Musikkapelle aufzustellen, war nun unüberhörbar. Der damalige Pfarrer Franz Meißl, ein begeisterter Musikfreund, ersuchte den Lehrer Karl Kriechbaumer, die Weihnachtsmesse des Jahres 1898 mit Orchesterbegleitung aufzuführen. Diese gelungene kirchenmusikalische Aufführung war der Beginn für die Aufstellung der Kapelle. Schon am 14. Jänner 1899 wurde die Gründungsversammlung und gleichzeitig die 1. Probe abgehalten.

Der Lehrer Karl Kriechbaumer wurde als erster Kapellmeister gewählt. Die Musikkapelle entwickelte eine rege musikalische Tätigkeit. Ihre Mitwirkung wurde auch schon damals bei Ständchen, Konzerten, Prozessionen, Florianifeiern, Veteranenfesten, Begräbnissen, Festveranstaltungen im Heimatort und auswärts beansprucht. (Beispielsweise nahm die Kapelle am 17. Februar 1899 am Begräbnis des Lehrers Franz Hauser, eines Pfarrwerfeners, in Großarl teil. Um 11.00 Uhr fuhren sie mit der Bahn nach St. Johann im Pongau und mußten nun einen vierstündigen Fußmarsch bewältigen und am nächsten Tag dieselbe Strapaze auf sich nehmen. So viel Opferbereitschaft und Idealismus wurde damals von den Musikern abverlangt.)

Am 16. Jänner 1904 übergab der Gründer und Kapellmeister Karl Kriechbaumer die Kapelle an seinen gewählten Nachfolger Josef Vierthaler, Feuersegenbauer.

Einen denkwürdigen Tag erlebte der Ort und seine Bevölkerung am 29. Juli 1911, als das Sieberer-Denkmal in Anwesenheit des Thronfolgers Erzherzog Ferdinand, dessen Ermordung im Jahre 1914 den 1. Weltkrieg auslöste, enthüllt wurde.

Während des 1. Weltkrieges war die Tätigkeit erschwert und eingeschränkt. Im Jahre 1925 feierten die Musikkapelle, der Kriegerverein und die Feuerwehr gemeinsam ihr 25jähriges Gründungsfest.

Auch während des 2. Weltkrieges verstummte die Kapelle trotz vieler Einberufungen nicht völlig. 1949 beging die Musikkapelle ihr 50jähriges Gründungsfest. Die Kapelle erhielt die Tracht der Sieberer-Schützenkompanie, so daß bei Ausrückungen Musiker und Schützen als geschlossene Einheit auftraten.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden auch öfter Reisen ins Ausland unternommen, wie zB nach Hannover, Wesel, Ruhlkirchen, Weibern und auch mehrmaligen Besuchen des Oktoberfestes in München, um vor allem die Gemeinde Pfarrwerfen zu repräsentieren.

Durch Rundfunkaufnahmen und einem ORF-Frühschoppen im Jahr 1987 konnte sich die Trachtenmusikkapelle Pfarrwerfen auch im Radio vorstellen. Sie nahm auch immer wieder bei Wertungsspielen teil, um sich mit anderen Kapellen des Landes zu messen und überdies das musikalische Niveau zu steigern. 1998 trat die Kapelle erstmals bei einem Marschmusikwettbewerb in Goldegg an und erreichte auf Anhieb einen ausgezeichneten Erfolg.

Der Grundstein des musikalischen Erfolgs liegt allerdings in der konsequenten Probenarbeit, welche von den Musikern sehrernst genommen wird.

Die Musikkapelle zählt derzeit 54 Musiker. Dank der hervorragenden Nachwuchsarbeit kann die Kapelle mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken.